| WRE - Wintherthur und Frauenfeld - Schweiz |
| ---- schweizer Gemütlichkeit ---- |
| SPRINT |
Kevin Haselsberger, Andi Rief und Michaela Gigon nutzten die MTBO-World Ranking Events in Frauenfeld und Winterthur am 28.-29.5.2011, um sich mit den Besten der Welt zu messen. Aus Dänemark waren der Weltcupführende Erik Skovgaard Knudsen und die Siegerin des Langdistanzweltcups im April Rikke Kornvig angereist. Bei den Damen waren vier und bei den Herren drei der Top-10 der Welt anwesend, wodurch ein gutes Abchecken des momentanen Niveaus möglich war. Am Samstag wurde ein Sprint grösstenteils auf Asphalt ausgetragen. Viele Richtungswechsel und eine hohe Geschwindigkeit auf dem schnellen Untergrund charakterisierten das Rennen. Michaela Gigon konnte ihre Orientierungskunst voll ausspielen, erwischte einen fast perfekten Lauf und holte sich zwölf Sekunden vor den Schweizerinnen Christine Schaffner und Maja Rothweiler den Sieg. Für die österreichischen Herren lief es leider nicht so gut: Sowohl Andi Rief als auch Kevin Haselsberger mussten ihre Hoffnungen nach groben Fehlern gleich am Anfang begraben und erreichten den 10. bzw. 12. Rang. Der Überraschungssieger der Herren ist der Schweizer Urs Dauwalder. Mit einem konstant guten Rennen setzte er sich vor dem favorisierten Dänen Erik Skovgaard Knudsen und dem WM-Medaillengewinner Luca Dallavalle aus Italien durch.
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| MITTEL |
Ein Massenstart auf einer verlängerten Mitteldistanz erwartete die Teilnehmer am Sonntag. Im Gegensatz zu den üblichen schweizer Forststrassenrennen erwartete die Teilnehmer ein interessantes Gelände mit einigen Singletrails. Hier zeigte Christine Schaffner aus der Schweiz, dass sie nach den verhauten Weltcups in Ungarn das Orientieren doch noch nicht verlernt hat und siegte. Michaela Gigon durfte sich über einen dritten Platz hinter Maja Rothweiler freuen. Die Herrenklasse gewann Erik Skovgaard Knudsen vor Luca Dallavalle und Beat Schaffner. Kevin Haselsberger konnte bis zu einem Sturz gut mit der Spitze mithalten, musste sich dann jedoch mit einem 6. Platz zufriedengeben. Andi Rief musste zu seiner Enttäuschung feststellen, dass die Form noch nicht gut genug ist, um ein ganzes Rennen lang vorne mitzufahren. Er erreichte den 9. Platz. |
Impressionen |
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Text: Michi Bilder: Walter Rahm |
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